Tom war ein aufgeweckter Junge, der viele Ideen im Kopf hatte. Oft wollte er alles gleichzeitig machen: bauen, rennen, malen, fragen. Seine Tage waren meist laut und voll. Doch an diesem Nachmittag war alles anders.
Draußen regnete es leise. Keine Freunde kamen zu Besuch, kein Ausflug war geplant. Tom saß am Fenster und schaute den Tropfen zu, wie sie über das Glas liefen. Zuerst fühlte sich das langweilig an. Sein Bauch kribbelte unruhig. Was soll ich jetzt nur tun?, dachte er.
Er holte sich ein Spiel, legte es wieder weg. Er begann zu malen, hörte aber schnell wieder auf. Nichts fühlte sich richtig an. Die Zeit schien langsam zu vergehen.
Dann setzte sich Toms Oma zu ihm. Sie sagte nichts, sondern reichte ihm eine warme Decke. Gemeinsam saßen sie da und hörten dem Regen zu. Nach einer Weile merkte Tom, dass sein Atem ruhiger wurde.