Der kleine Igel und das flüsternde Sternenkissen

Igel Pico kann nicht schlafen und macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Sternenkissen

Der kleine Igel und das flüsternde Sternenkissen
Im Garten hinterm alten Haus,
da schlich die Nacht ganz leise raus.
Die Blumen schliefen, tief und rund,
der Mond war wach zur Abendstund'.

Dort wohnte Pico, ein Igel klein, mit Stacheln kurz und Herzchen fein. Er liebte Tee aus Beeren süß und ein Gedicht vor dem Genieß.

Doch heute war es sonderbar, der Schlaf blieb weg, wie jedes Jahr. Pico wälzte sich im Moos, die Augen müd, der Kopf doch groß.

„Warum", so seufzte er ganz leis, „kommt Schlaf nicht her? Ich frag mich's heiß." Da klopfte es am Tannentor, ein Mäulchen lugte neugierig vor.

Es war die Maus mit grauem Fell, sie flüsterte: „Ich weiß was, schnell! Ein Kissen gibt's aus Sternenstaub, das macht dich müd, wenn man dran glaubt."

„Ein Kissen?", fragte Pico sacht, „wo findet man das in der Nacht?" Die Maus grinste fein und sprach ganz schlau: „Frag die Tiere – sie wissen's genau."

So tappte Pico, Schritt für Schritt, durch Gräser, die im Dunkel glitt'. Er traf den Frosch am Teichrand nass, der leise quakte ohne Hass.

„Ein Sternenkissen?", dachte er, „das liegt beim alten Eulenheer." Die Eule hörte jedes Wort und flog mit Pico still hinfort.

„Das Kissen", sprach sie ernst und weise, „erscheint nur auf ganz sanfte Weise. Wer ruhig ist und freundlich denkt, dem wird es manchmal auch geschenkt."

Da raschelte es hinterm Baum, ein Licht erschien, fast wie ein Traum. Doch ehe Pico näher ging, verschwand es wieder – husch! – ganz flink.

Picos Herz klopfte wild und laut. „Was war das?", fragte er ganz traut. Und während er ins Dunkel sah, war ihm, als wär das Kissen nah …

Doch ob er es wirklich finden kann, das Sternenkissen – fängt es erst an?

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Pico setzte sich ganz still ins Gras, vergaß den Lärm, vergaß die Hast. Er atmete ganz ruhig ein, ließ jeden Sorgenfunken sein.

Die Maus, der Frosch, die Eule leis, sie bildeten einen Schlafenskreis. Kein Wort erklang, kein Schritt, kein Ton, nur Nachtmusik vom Himmel schon.

Da glitt ein Schimmer sanft herab, wie Mondlicht, das man fallen sah. Es war das Kissen, weich und rund, es duftete nach Abendstund'.

Pico staunte, rührte sich kaum, es fühlte sich an wie ein Traum. Er legte seinen Kopf darauf, und alles wurde langsam lauf'.

Die Sterne tanzten, eins, zwei, drei, die Augen wurden schwer dabei. Der Mond sang leis ein Wiegenlied, das durch die stille Nacht nun zieht.

„Schlaf nun gut", sprach eine Stimme sacht, „die Nacht hält heut für dich die Wacht." Pico lächelte, tief und klein, so durfte Schlaf willkommen sein.

Die Maus ging heim, der Frosch auch schon, die Eule flog zum Baum davon. Der Garten ruhte, weich und weit, die Zeit verging in Schlafenszeit.

Und wenn du selbst heut nicht gleich schläfst,
weil du noch denkst oder leise gähnst,
dann denk an Pico, klein und fein,
und lass den Schlaf ganz freundlich sein.

Denn manchmal kommt er leis daher,
wie Sternenstaub vom Himmel her.

🌟 Gute Nacht 🌟

Und so schläft Pico sanft auf seinem Sternenkissen ein ✨

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Mögliche Fragen nach dem Vorlesen:

• Was hilft dir beim Einschlafen?
• Wie würde sich ein Sternenkissen anfühlen?
• Welche Tiere haben Pico geholfen?
• Was bedeutet es, „ruhig und freundlich zu denken"?
• Möchtest du auch mal tief durchatmen, wie Pico es gemacht hat?

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